Notebook

Klein, praktisch, gut

Zur Notebook-Übersicht Notebooks sind schick! So ein kleiner Klapp-PC macht schon Einiges her. Obendrein ist ein Notebook praktisch. Zu Hause auf dem Schreibtisch nimmt es nur wenig Platz in Anspruch. Leicht lässt es sich vom Arbeitszimmer mit in den Wohnzimmersessel nehmen und nach der Arbeit in der Schublade verstauen.

Unterwegs ist es besonders vorteilhaft. Ob beim Freund, dem Geschäftspartner oder im Park, schnell ist das Notebook dank Akku betriebsbereit und man hat umgehend alle Daten zur Verfügung.

Doch ein Notebook hat auch Nachteile. Es ist zunächst einmal teurer als ein vergleichbarer Desktop-PC. Grund: Die Miniaturisierung der Bauteile führt zu höheren Entwicklungs- und Fertigungskosten. Daneben sind Notebooks mitunter schlechter ausgestattet und langsamer in der Rechenleistung als ihre Schreibtisch-Pendants. Auch die Erweiterungsmöglichkeiten sind eingeschränkt.

Wer über den Kauf eines Notebooks nachdenkt, sollte sich also vorher genau überlegen, was er mit dem Gerät machen möchte. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, geben wir im Folgenden einige Tipps.


Als Zweitgerät oder statt Desktop-PC
Zur Notebook-Übersicht Entscheidend ist die Frage, ob das Notebook einen Schreibtischrechner ersetzen oder ergänzen soll. Möchten Sie nur noch ein Notebook verwenden, sind die Anforderungen daran deutlich höher, da man auf keine Ausstattungsdetails verzichten möchte. Neben einem schnellen Prozessor, genügend Arbeitsspeicher, einem leistungsfähigen Grafikchip und vielen Anschlüssen für externe Geräte, sollen möglichst viele Komponenten wie CD-/DVD- und eventuell auch noch ein Diskettenlaufwerk ins Gehäuse integriert sein.

Wer hingegen das Notebook als Zweitrechner nur dann verwenden will, wenn er das Haus verlässt, kann meist guten Gewissens auf das ein oder andere Ausstattungsdetail verzichten. Hier kommt es darauf an, dass man unterwegs komfortabel arbeiten und Daten präsentieren kann. Obendrein spielt die Rechengeschwindigkeit keine so große Rolle, besonders anspruchsvolle Jobs lassen sich ja am Desktop-PC erledigen.


Leichtgewicht für Unterwegs
Zur Notebook-Übersicht Die Frage des Gewichts ist eng mit der vorherigen Frage verknüpft. Denn wer ein Notebook als Zweitgerät für den mobilen Einsatz braucht, greift gerne zum einfacher ausgestatteten Gerät und spart dafür am Gewicht. Und es lässt sich eine Menge sparen. Aber Vorsicht! Einfacher und leichter heißt nicht günstiger, im Gegenteil.

Ab etwa 1.000 Euro bekommt man ein schickes kleines Notebook, das kaum mehr als 1,5 Kilogramm auf die Waage bringt, etwa 2 bis 3 Zentimeter dünn und etwas kleiner als ein Blatt Papier ist. Mit diesen Maßen findet es selbst in kleinsten Aktentaschen noch Platz.

Kleine Abstriche sind nötig

In Kauf nehmen muss man aber, dass nicht der leistungsstärkste Prozessor in solch einem Gerät werkelt. Grund: Eine aufwendige Kühlung, die für schnellste CPUs Voraussetzung ist, passt nicht in die kleinen Gehäuse. Obendrein verbrauchen schnellere Prozessoren mehr Strom, was ebenfalls gegen den Einsatz in Kleinst-Notebooks spricht. Denn dort kommen leichtere und somit schwächere Akkus zum Einsatz.

Neben diesen Einschränkungen muss man sich als Gewichtsjäger auch mit einem kleineren Monitor mit meist nur 12 Zoll Durchmesser und weniger Anschlussmöglichkeiten begnügen. DVD-Laufwerke werden manchmal extern angeschlossen. Dies kann Vor- und Nachteil zugleich sein. Vorteil: Man kann Gewicht sparen, wenn man unterwegs ist und das Laufwerk zu Hause lässt. Gleichzeitig spart man Energie, da das DVD-Laufwerk eine Menge Strom verbraucht. Nachteil: Hat man das Laufwerk vergessen mitzunehmen, kann man unterwegs keine CDs oder DVDs verwenden. Zudem ist der externe Anschluss mit Kabelsalat verbunden.

Raffinierte Lösung

Wer unterwegs auf Daten seiner DVDs zugreifen muss, kann diese ganz einfach mit der Software Virtual CD auf die Festplatte kopieren. Dieses Tool gaukelt dem PC bis zu 23 gleichzeitig angeschlossene DVD/CD-ROM-Laufwerke vor. Sehr praktisch, wenn man wichtige Dokumente von einer CD kopieren und dabei einer Audio lauschen kann. Bei einem echten Laufwerk müsste man erst die Audio-CD aus dem Laufwerk nehmen, dann die Daten-CD rein- und danach wieder die Audio-CD zurücklegen.


Allround-Geräte
Zur Notebook-Übersicht Wenn das Gewicht nicht die größte Rolle spielt, sondern im Mittelpunkt steht, einen leistungsfähigen tragbaren PC dabei zu haben, der alle Standardaufgaben mit Bravour meistert, bei der Ausstattung nicht knausert und trotzdem nicht zu den Schwergewichten zählt, ist ein Allround-Talent gefragt.

Solche Geräte will man ebenfalls stets dabei haben, ist aber bereit etwas mehr Gewicht in Kauf zu nehmen, um auch unterwegs die Rechenleistung zu haben, die für Standardaufgaben wie Office, Präsentationen, Bildbearbeitung und auch Videobetrachtung und -bearbeitung vollkommen ausreichend ist.

Gute Ausstattung

Entsprechende Geräte wiegen in der Regel um drei Kilogramm. Ihr Display misst meist 15 oder 15,4 Zoll in der Diagonale. Die Ausstattung ist nahezu kompromisslos. An Bord befinden sich ein DVD-Brenner, ausreichend Speicher, eine potente Grafik, eine große Festplatte und zahlreiche Anschlussmöglichkeiten. Mit diesem Typ lässt sich unterwegs all das erledigen, was man auch am Desktop-Rechner machen könnte. Nur eben mit kleinerem Display und zuweilen nicht ganz so schnell wie am heimischen Schreibtisch.

Für viele mag solch ein Notebook möglicherweise auch schon als Ersatz für den Schreibtisch-Rechner ausreichend sein. Das gilt besonders dann, wenn man das Notebook häufiger mitnehmen und zuhause keinen zweiten Rechner betreiben möchte. Am Schreibtisch ließe sich der Kompromiss des kleinen Displays mit einem großen externen Monitor begegnen, den man dort einfach anschlösse. Je nach verwendeter Grafik stellt dieser das Monitorbild in höherer Auflösung dar oder lässt sich als zweiter Monitor betreiben. Auch Maus und Tastatur könnte man zusätzlich anschließen, um das Notebook komfortabler benutzen zu können.


Der Desktop-Ersatz
Zur Notebook-Übersicht Wer den Desktop-Rechner gegen ein Notebook austauscht, möchte meist nicht viele Kompromisse eingehen. Doch muss man für ein Notebook, das in Ausstattung und Leistung etwa einem Desktop-PC entspricht, einige Kilogramm Gewicht in Kauf nehmen. Man findet nicht viele Geräte, die weniger als drei Kilogramm wiegen. Die meisten wiegen mehr, einige bringen sogar bis zu acht (!) Kilogramm auf die Waage. Solch ein Schwergewicht kann also fünfmal so viel wiegen wie ein sehr leichtes Notebook. Und das macht sich schnell bemerkbar, wenn das Gerät häufig mit auf die Reise geht. Es gilt also genau abzuwägen, wozu man das Gerät benötigt, wie oft man es bewegt und welche Ausstattung wirklich für den persönlichen Gebrauch wichtig ist.

Großes Display

Die meisten dieser Geräte wiegen um vier Kilogramm, damit sind sie noch transportabel. Allerdings benötigt man eine große Tasche, denn die Gehäuse sind meist größer, da diese Modelle mindestens ein 17-Zoll-Display besitzen. Manche Modelle verwenden gar ein 19- oder sogar 20-Zoll-Display. Solche Notebooks transportiert man selten. Sie sollen vielmehr auf dem Schreibtisch gut aussehen und sich schnell verstauen lassen, damit man den Schreibtisch auch noch für andere Dinge verwenden kann.

Neben der großen Monitorfläche ist auch die Rechenleistung sehr wichtig. Diese Notebooks dürfen sich keine Schwächen leisten. Selbst bei aufwendigen 3D-Spielen sollen sie nicht schlapp machen. Schließlich soll alles so glatt laufen, wie auf bei einem normalen PC.

Zweite Festplatte möglich

Im Gegensatz zu anderen Notebooks besitzen diese Geräte zwei Festplatten oder haben zumindest einen zweiten Schacht, um eine weitere Festplatte einsetzen zu können. Damit lässt sich der Festplattenspeicher nahezu so weit ausbauen wie auf einem stationären Gerät. Auch der RAID-Betrieb (Redundant Array of Independent Disks), also die Nutzung von zwei Festplatten im Verbund, ist damit möglich. Je nach verwendetem RAID lässt sich der Festplattenzugriff deutlich beschleunigen oder die Datensicherheit erhöhen.

Mäßig erweiterbar

Trotz der möglichen Festplattenerweiterung lässt sich dieser Notebooktyp, wie auch die meisten anderen, nicht genauso einfach und umfassend erweitern wie ein Desktop-PC. Es ist einfach weniger Platz im Gehäuse. Zudem sind die verbauten Komponenten oft schlecht zugänglich und ein Austausch nicht vorgesehen. Daher ist es besonders wichtig, schon beim Kauf darauf zu achten, dass es an nichts mangelt.


Der richtige Prozessor
Zur Notebook-Übersicht Die Frage nach dem besten Prozessor hängt stark mit den beschriebenen Einsatzzwecken zusammen. Daneben zählt aber auch die Frage nach den Ansprüchen ein gewichtige Rolle. Denn für jede Einsatzsituation gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Wichtig für alle Notebooks, die fernab der Steckdose lange durchhalten sollen, sind Prozessoren, die wenig Strom verbrauchen. Daher sollten möglichst keine Desktop-Prozessoren im Gehäuse werkeln, sondern nur solche, die für den mobilen Einsatz entwickelt sind. Man erkennt sie in der Regel am Namen oder am Zusatz "mobile".

Centrino und Turion

Intel Centrino-Prozessoren sind immer für den Notebookeinsatz bestimmt. Auch AMDs Turion-Modelle sind ausgesprochene Mobilprozessoren. Da die verschiedenen Modelle jedoch unterschiedlich leistungsfähig sind, benötigen sie auch unterschiedlich viel Strom. Als Daumenregel lässt sich sagen: Die jeweils neueste Prozessorgeneration mit dem langsamsten Rechentakt benötigt am wenigsten Strom oder bietet mehr Leistung bei gleichem Verbrauch wie der Vorgänger. Daneben gilt: Einkernprozessoren benötigen weniger Strom als Mehrkernversionen.

Für Fliegengewichte

Bezogen auf die zuvor genannten Kategorien lässt sich somit festhalten, dass in besonders leichten und kleinen Notebooks möglichst ein Prozessor mit sehr geringem Strombedarf arbeiten sollte. Denn für diesen ist kein allzu starker Akku nötig, der einerseits groß und vor allem schwer wäre. Die beste Wahl wäre hier ein Prozessor mit nur einem Kern, wie etwa ein Intel Centrino Solo oder ein AMD Turion 64. Vorteil: Beide Typen haben bereits die WLAN-Fähigkeit für kabellosen Datenaustausch mit an Bord.

Sparen mit Vorgängern

Wer mit etwas weniger Leistung zufrieden ist, weil er nur einfache Aufgaben wie Textverarbeitung, Websurfen oder leichte Bildbearbeitung unterwegs erledigen möchte, kann Geld sparen, wenn er auf etwas ältere Modelle ausweicht. Für diese Aufgaben sind auch der Celeron oder der Mobile Pentium von Intel, sowie der Mobile Sempron von AMD noch interessant.

Wenn die Aufgaben anspruchsvoller werden, kann man auch schon zu einem langsam getakteten Mehrkernprozessor, wie dem Intel Centrino Duo oder dem AMD Turion 64 X2, greifen. Bei Intel weist eine 2 im Namen auf eine neuere Version hin, während bei AMD das Kürzel X2 angibt, dass es sich um einen Doppelkernprozessor handelt.

Mobile Arbeitspferde

Für Allround-Notebooks und anspruchsvolle Aufgaben sollte man stets zu einem modernen Zweikernprozessor greifen. Diese benötigen zwar etwas mehr Strom, bieten aber in etwa die gleiche Leistung wie entsprechende Prozessoren für Desktop-PCs. Mit Rücksicht auf die Akkuleistung wäre ein Prozessor aus dem Mittelfeld die beste Wahl.

Wer hin und wieder höchste Leistung benötigt, findet einen guten Kompromiss in Notebooks, die es gestatten, den Arbeitstakt des Prozessors zu reduzieren. Die geschieht entweder automatisch in bestimmten Situationen und lässt sich per Software steuern oder durch Knopfdruck am Notebookgehäuse. Mit so einer Lösung kann man auf volle Rechenpower zurückgreifen, wenn man sie benötigt und in den übrigen Zeiten die Leistung und damit den Energieverbrauch zurückschrauben.

Potente Kraftprotze

Wenn Akkustrom egal ist und nur die höchste Leistung zählt, sind Topmodelle der Mehrkernriege absolute Pflicht. Sie sind Desktopprozessoren ebenbürtig oder sogar überlegen, wenn man zum Vergleich von dort nicht die absolut besten heranzieht. Die jeweils modernsten Versionen versprechen die beste Leistung. Intel-Prozessoren haben in diesem Bereich meist die Nase vorn. Aber auch AMD-Prozessoren müssen sich nicht verstecken. Wer es ganz genau wissen will, sollte die Leistungsdaten genau vergleichen. Sowohl Intel als auch AMD bieten dazu die Möglichkeit auf ihrer Webseite.

Vergleich Intel-Prozessoren | Vergleich AMD-Prozessoren

Auf ältere Top-Modelle sollte man hier nicht mehr setzen. Sie sind im Vergleich zu den Nachfolgern deutlich unterlegen, besonders wenn sie nur mit einem Kern auskommen müssen. Auch alte Desktop-Prozessoren, die man noch hin und wieder in Notebooks findet sind nicht zu empfehlen. Sie haben einen relativ hohen Stromverbrauch und werden sehr warm bei der Arbeit. Dadurch verkürzt sich nicht nur die Akkulaufzeit, sie benötigen auch eine besondere Kühlung, die relativ laut werden kann.


Arbeitsspeicher
Zur Notebook-Übersicht Der Arbeitsspeicher hat entscheidenden Einfluss auf die Geschwindigkeit, mit der das Notebook rechnen kann. Hier darf es nicht zu Engpässen kommen, denn dann muss die viel langsamere Festplatte aushelfen, was die Geschwindigkeit deutlich bremst.

Die Menge macht's

Grundsätzlich gilt zwar je mehr desto besser, doch muss man auch kein Geld aus dem Fenster werfen. Die richtige Menge ist vor allem von zwei Dingen abhängig: dem verwendeten Betriebssystem und der Art der verwendeten Programme. Wählt man ein Notebook mit Windows XP (auch Media Center) als Betriebssystem, gilt als absolute Untergrenze 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Richtig rund laufen Standardprogramme wie Office, Bildbearbeitung, Web surfen etc. mit einem Gigabyte. Nur wer häufig aufwendige Spiele spielt, riesige Bild- oder Videodateien bearbeitet, braucht zwei Gigabyte oder mehr.

Sonderfall Vista

Beim Einsatz von Windows Vista gelten andere Grenzen. Kurz gesagt, immer das Doppelte des vorher gesagten. Die Untergrenze liegt folglich bei einem Gigabyte; stets ununterbrochenen Arbeitsfluss kann man erst ab zwei Gigabyte erwarten. Rechenintensive Arbeiten freuen sich demgegenüber über vier Gigabyte.

Nicht nur beim Arbeitsspeicher langt Windows Vista kräftig zu, auch bei den übrigen Komponenten des Notebooks. Das Betriebssystem setzt starke Rechenkraft voraus, was auf Kosten der Akkuleistung geht. Viele Anwender fahren möglicherweise besser, wenn sie beim Notebook auch heute noch auf Windows XP setzen.

Steckplätze

Unabhängig vom verwendeten System ist es vorteilhaft, wenn der gesamte Speicher nicht sämtliche Steckplätze blockiert. Bleibt einer frei, kann man später einen RAM-Baustein hinzukaufen und den Speicher unkompliziert erweitern. Wären demgegenüber alle Plätze belegt, müsste man den alten Speicher entfernen und komplett durch neuen ersetzen.

Ebenfalls wichtig: Doppelkernprozessoren benötigen stets DDR2-Speicher, da diese zwei Aufträge gleichzeitig erhalten können. Ein günstiger Nebeneffekt davon ist, dass dieser Speichertyp weniger Strom benötigt als die einfachere Version. Älterer DDR2-Speicher arbeitet mit 667 Megahertz Arbeitstakt, wohingegen neuere Versionen mit 800 Megahertz etwas fixer werkeln können.


Festplatte
Zur Notebook-Übersicht Entscheidend ist auch hier, ob das Notebook einen Schreibtisch-PC ergänzt oder ersetzen soll. Standardmäßig arbeiten Notebookfestplatten etwas langsamer als große 3,5-Zoll-Festplatten für PCs. Letztere rotieren in der Regel mit 7.200 Umdrehungen pro Minute, wohingegen bei Notebooks 5.400 Umdrehungen als Standard gelten, besonders günstige Festplatten drehen gar nur 4.200-mal pro Minute. Langsamere Festplatten können nicht die gleiche Datenmenge pro Sekunde transportieren wie schnellere Modelle, was die Arbeit leicht ausbremsen kann. Wirklich langsam sind aber auch die letzt genannten nicht. Sie sind für die meisten Standardaufgaben ebenfalls ausreichend.

Eine vergleichbare Geschwindigkeit wie bei einem Desktop-PC bekommt man aber nur, wenn die Notebookfestplatte auch mit 7.200 Umdrehungen pro Minute rotiert. Allerdings, exakt die gleiche Geschwindigkeit wie bei einem vermeintlich identischen Desktop-Modell erreicht man auch damit nicht ganz. Das liegt daran, dass die Schreibtischmodelle größer sind und bei einer Umdrehung mehr Daten auslesen und schreiben können. Dieser Vorteil wächst zudem zur Außenseite der Festplatten.


Festplatten-Alternativen
Zur Notebook-Übersicht Da selbst schnelle Festplatten im Vergleich zu den übrigen Komponenten noch als langsam gelten und PC und Notebook bremsen, suchen die Hersteller nach neuen Speicherlösungen. Hauptaugenmerk dabei: Flashspeicher. Das ist derselbe Speichertyp wie man ihn auch in USB-Sticks und vielen MP3-Playern findet. Flashspeicher arbeitet nicht nur schneller, er ist auch weniger anfällig gegenüber Stößen und Erschütterungen als eine Festplatte, da er ohne bewegliche Teile auskommt.

Hybrid-Festplatten

Ein Ansatz ist, Flashspeicher mit herkömmlicher Festplattentechnik zu kombinieren, um aus beiden Techniken jeweils nur dessen Vorteile herauszuziehen. So ist Flash zwar schnell und robust, speichert aber weniger Daten als eine moderne Festplatte. Kombiniert man beides, spricht man von Hybrid-Festplatten. Bei diesen übernimmt der Flashspeicher die Verarbeitung häufig genutzter Daten, während die Festplatte für die dauerhafte Speicherung verantwortlich ist. Diese Arbeitsteilung beschleunigt den PC und reduziert nebenbei den Lärm und auch den Stromverbrauch, denn Flashspeicher ist deutlich genügsamer.

Solid-State-Disk - Flash-Festplatten

Eine weitere Alternative sind Solid-State-Disks (SSD). Das sind Festplatten auf Flashbasis. Sie sind schnell und robust, verursachen keine Laufgeräusche und benötigen wenig Strom. Damit sind sie ideal für den Notebookeinsatz. Bisher bieten sie aber noch nicht das Fassungsvermögen herkömmlicher Festplatten und sind zudem noch etwas teurer. In Zukunft könnte diese Technik aber zum Standard beim mobilen Speicher avancieren.

Turbo Memory

Der Geschwindigkeitsvorteil des schnellen Flashspeichers macht sich bei jedem Betriebssystem bemerkbar. Noch fixer kann es aber gehen, wenn das System auf dessen Nutzung optimiert ist. So verfügt etwa Windows Vista mit ReadyBoost über eine raffinierte Cache-Technik. Diese ermöglicht es dem Betriebssystem im Zusammenspiel mit Flashspeicher bestimmte Aktionen zu beschleunigen. Dazu zählt etwa das Auslesen häufig genutzter Daten.


Grafikkarte
Zur Notebook-Übersicht In modernen Notebooks ist die Grafikeinheit nicht mehr nur für die Bilddarstellung und für aufwendige Spiele wichtig. Der Grafikchip übernimmt zunehmend Rechenaufgaben, um den Prozessor zu entlasten. Dazu zählen beispielsweise das Dekomprimieren und Konvertieren von Videodateien, sowie das Errechnen von Bildübergängen. Also profitieren auch Nicht-Spieler von einer leistungsfähigen Lösung.

Wichtig ist aber auch hier wieder der Einsatzzweck. So sollte Hochleistungsgrafik nur verwenden, wer diese auch benötigt. Denn entsprechende Rechenchips benötigen viel Strom und saugen entsprechend stärker an der Batterie. Für alle Standardaufgaben reicht bereits die im Chipsatz des Centrino-Duo-Prozessors integrierte Grafiklösung Mobile Express. Hier ist jedoch interessant um welche Version es sich handelt. Je höher die genannte Versionsnummer, desto potenter ist der Chip. Die Version 965 ist somit den Versionen 950 oder 945 vorzuziehen.

Shared Memory

Die Intel Mobile Express Grafik verfügt in der Regel über 64 Megabyte eigenen Arbeitspeicher. Benötigt die Grafik mehr, zwackt sie diesen vom PC-RAM ab. Diese Technik nennt man Shared Memory, geteilter Speicher. Die integrierte Speichermenge ist für normales Arbeiten ausgelegt und kann auch einfache Spiele abarbeiten. Für aufwendige Bildbearbeitung und moderne 3D-Spiele ist sie aber weniger geeignet. Für die schicke Aero-Oberfläche von Windows Vista reicht das ebenfalls nicht. Dafür wären mindestens 128 Megabyte Speicher nötig.

Grafikchips, die sich bei Bedarf beim RAM bedienen gibt es aber nicht nur von Intel. Bei ATI versteckt sich diese Technik hinter der Bezeichnung Hyper Memory (HM) und bei Nvidia heißt sie Turbo Cache (TC). Großer Vorteil dieses Typs: geringer Stromverbrauch.

Eigenständige Grafik

Werden die Aufgaben anspruchsvoller, etwa durch Bildbearbeitung, 3D-Modelierung oder auch aufwendige Spiele, braucht es jedoch leistungsfähigere Grafikchips, die zudem mehr eigenen Speicher besitzen. Besonders wichtig ist dies für alle, die ein Notebook als Desktop-Ersatz einsetzen möchten. Für solche Zwecke sollte die Karte mindestens mit 128 Megabyte Speicher oder der doppelten Menge bestückt sein.

Einstiegslösungen

Abhängig davon wie hoch die Ansprüche an die Grafik sind, kommen unterschiedliche Chips in Frage. Orientieren kann man sich an den Namenszügen der Grafiklösungen. Für ATI sind Karten mit den Typenbezeichnen X300 bis X800 für Einsteiger interessant, die hin und wieder etwas mehr Leistung benötigen, im Wesentlichen aber Standardaufgaben erledigen. Entsprechende Lösungen von Nvidia findet man in der GeForce Go6000er-Serie.

Arbeitspferde

Für Allrounder, die auch häufig mit rechen- und grafikintensiven Programmen arbeiten, aber nicht die absolute Spitzenleistung benötigen sind ATI-Grafikkarten mit den Bezeichnungen X1300 bis X2300 interessant. Bei Nvidia findet man vergleichbare Leistung in der Go 7000er-Serie. Absolute Topleistung bringen ATI-Lösungen der Bezeichnung HD2300 bis HD2600 und bei Nvidia die Go 8000er-Serie. Diese Karten sind für alle interessant, die höchste Ansprüche an die Grafikleistung haben.

Highend-Lösung

Wem selbst das nicht reicht, der kann noch einen Schritt weitergehen und Notebooks einsetzen, die mit doppelter Grafikleistung ausgestattet sind. In Frage kommt etwa Nvidias SLI-Technologie (Scalable Link Interface), die mit zwei Grafikchips arbeitet, welche sich die Arbeit teilen. Solch eine Highend-Rechenpower gestattet es selbst bei aufwendigsten Spielen mit der besten Darstellung kompromisslos spielen zu können.


CD-/DVD-Brenner
Zur Notebook-Übersicht Ein DVD-Brenner ist heute in fast allen Notebooks zu finden. Lediglich bei sehr günstigen Einstiegsmodellen sucht man ihn zuweilen vergebens. Dort trifft man stattdessen auf Combo-Laufwerke, die zwar CDs brennen, DVDs aber nur lesen können. Für Zweitgeräte sollte das ausreichend sein, für den Desktop-Ersatz selbstredend nicht.

Formate

Bei den DVD-Brennern sollte man auf die unterstützten Formate achten. DVD-Minus sollten diese genauso beherrschen wie das DVD-Plus-Format. Beide gelten heute als Standard. Nicht so häufig findet man demgegenüber Brenner, die auch das DVD-RAM-Format beherrschen. Dieses unterscheidet sich vor allem durch die häufige Wiederbeschreibbarkeit. Bis zu 100.000-mal lassen sich die Medien löschen und beschreiben. Andere wiederbeschreibbare Rohlinge schaffen nicht mehr als 1.000 Durchgänge.

Geschwindigkeit

Wichtig ist auch die Geschwindigkeit, mit der die Brenner schreiben können. Als Richtwerte gelten fürs CD-Brennen 52-fache und für DVDs mindestens vierfache, besser achtfache Geschwindigkeit. Idealerweise können die Geräte zweilagig brennen (Dual oder Double Layer - DL). Dann passen auf einen geeigneten DVD-Rohling bis zu 8,5 Gigabyte Daten. Noch mehr Daten passen auf Blu-ray-Disks oder HD-DVDs. Blu-ray-Rohlinge fassen 25 Gigabyte Daten, wenn sie einlagig beschrieben werden und bis zu 50 Gigabyte bei zweilagiger Speicherung. Auf HD-DVDs kann man bis zu 30 Gigabyte Daten speichern. Diese neuen Techniken sind allerdings noch wenig verbreitet und daher nicht sehr günstig. Dafür stellen sie eine Investition in die Zukunft dar.

Bedruckbare Label

Ein Plus ist es, wenn ein Brenner auch die Oberseite, das Label, eines Rohlings bedrucken kann. Dies geschieht entweder per Lightscribe oder per Labelflash. Beide Lösungen drucken nicht wirklich, sondern brennen vielmehr zweifarbige Informationen auf die Rohlinge. Das ist praktisch und sieht gut aus.

Bildschirm
Zur Notebook-Übersicht Wie auch bei TV-Geräten setzt sich bei Notebook-Bildschirmen das Breitbildformat mehr und mehr durch. Immer seltener trifft man auf das ältere 4:3-Größenverhältnis. Dieses findet man meist nur noch im Einstiegssegment oder bei den Leichtgewichten.

Der Vorteil breiter Bildschirme liegt auf der Hand. Bei nahezu identischer Bildschirmdiagonale bieten sie mehr Platz. Neben dem Dokument ist damit Raum für mehrere Paletten. Auch umfangreiche Excel-Tabellen gewinnen dadurch an Übersicht. Ideal ist solch ein Display auch, wenn man Filme auf DVD ansieht, da diese zum überwiegenden Teil im Breitbildformat vorliegen.

Glänzend oder entspiegelt

Neben der Formatfrage stellt sich auch die Frage, ob man ein glänzendes oder entspiegeltes Display möchte. Letzteres war jahrelang der Standard. Seit einiger Zeit bieten die Hersteller aber auch glänzende Displays an, meist unter der Bezeichnung GlareType. Diese haben Vor- und Nachteile. Vorteilhaft ist, dass sie eine deutlich schärfere und kontrastreichere Darstellung bieten und die Farben kräftiger anzeigen.

Nachteilig ist demgegenüber die Gefahr von Spiegelungen und Reflexionen. Grob lässt sich sagen: Verwendet man das Notebook fast ausschließlich im Haus und hat keine reflektierenden Lampen oder Fenster, die sich im Display spiegeln, sollte man zu einem glänzenden Display greifen. Setzt man das Gerät demgegenüber häufig draußen ein oder hat mit Lichteinfall auf dem Display zu kämpfen, ist ein entspiegeltes Display besser geeignet.

Schriftgröße und Touchscreen

Achten sollte man auch auf die Größe der angezeigten Schriften. Diese wird in dpi (dots per inch, Punkte pro Zoll) angegeben und sollte nicht unter 90 dpi liegen. Andernfalls wäre die Darstellung zu grob. Werte um 110 dpi sind sehr gut und über 130 dpi optimal. Für die einfache und intuitive Dateneingabe unterwegs eignet sich ein berührungsempfindliches Display, ein so genanntes Touchscreen.

Externe Anschlüsse
Zur Notebook-Übersicht Nicht vergessen darf man die Anschlüsse am Gerät. Das gilt umso mehr, wenn das Notebook den Desktop-PC ersetzt. Denn knappe Anschlüsse lassen schnell Unzufriedenheit aufkommen. Nicht fehlen dürfen schnelle USB 2.0-Anschlüsse. Zwei Stück sollten absolute Untergrenze sein, besser sind drei oder vier. Denn darüber schließt man die meisten Geräte wie Maus, MP3-Player, Digicam und anderes an. Idealerweise hat das Notebook Anschlüsse rechts und links am Gehäuse. Das führt zu weniger Gedränge auf einer Seite und hält Kabelwege kurz.

Laufwerksanschlüsse

Zum Anschluss externer Laufwerke wie Festplatten oder DVD-Brenner, sowie auch digitaler Videokameras, sind Firewire-Anschlüsse interessant. Sie gibt es in zwei Versionen: Firewire 400 und 800. Erstere ist am weitesten verbreitet und bietet in etwa die gleiche Übertragungsgeschwindigkeit wie USB 2.0. Die 800er-Version ist demgegenüber doppelt so schnell und immer dann wichtig, wenn es auf höchste Übertragungsraten ankommt.

Bildausgabe

Um externe Monitore oder Projektoren (Beamer) anschließen zu können, ist ein Monitoranschluss nötig. Mindestens einen VGA-Anschluss sollte das Gerät besitzen. Da dieser aber nur analoge Übertragung ermöglicht, wäre ein digitaler DVI-Anschluss besser geeignet, da er eine bessere Bildqualität ermöglicht. Besitzt das Notebook gar einen HDMI-Ausgang kann es sogar verschlüsselte HDTV-Signale digital ausgeben, etwa auf einen Fernseher. Analog wäre das über einen S-Video-Ausgang möglich.

Ton-Ein und -Ausgänge

Nicht fehlen dürfen Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer, sowie zusätzliche Audio in- und -out-Anschlüsse. Vorteilhaft ist ein optischer Tonausgang, um Musik verlustfrei an eine Stereoanlage übertragen zu können.

Erweiterungskarten

Normalerweise lässt sich ein Notebook nicht mit neuer Hardware erweitern, wie es bei jedem Schreibtisch-Computer der Fall ist. Ausnahme: über eine PC-Card. Diese wird - ähnlich einer PC-Einsteckkarte - in einen bestimmten Steckplatz gesteckt. Bei Notebooks ist dieser von außen zugänglich und heißt PC-Card-Schacht. Entsprechende Erweiterungskarten sind kaum größer als eine Kreditkarte und nur unwesentlich dicker. Sie lassen sich schnell und unkompliziert einstecken und auch wieder entfernen. Neuer und leistungsfähiger ist der Express-Card-Steckplatz. Für diesen sind aber spezielle Erweiterungskarten nötig, da beide Steckplätze nicht miteinander kompatibel sind.

Netzwerkanschlüsse

Um das Notebook vernetzen zu können, ist mindestens ein Netzwerkanschluss nötig. Für kabelgebundene Netzwerke ist hierfür ein Ethernetanschluss erforderlich. Dieser sollte mindestens 100 Megabit Daten pro Sekunde übertragen können. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, wäre ein Gigabit pro Sekunde besser. Eine Kabelverbindung in ein Netzwerk ist immer dann von Vorteil, wenn es besonders schnell gehen soll, etwa weil man sehr große Datenmengen übertragen möchte. Zudem ist diese Verbindungsart sicher, da sich niemand im Umkreis in das Netzwerk einschleichen kann. Die populärere Alternative ist ein kabelloses Netzwerk nach WLAN-Standard. Alle Infos darüber finden Sie im nächsten Kapitel.

Modem

Um auch fernab jeglichen Netzwerkes E-Mails senden und empfangen zu können, ist ein Modem nötig. Per Telefonleitung nimmt es Kontakt zum Internet auf und gestattet auch Websurfen in beschränktem Umfang. Denn die Verbindungsgeschwindigkeit ist damit nur sehr niedrig. Vorteil eines Modems: Es macht das Notebook zum Faxgerät, das digitale Dokumente senden und empfangen kann.

Docking-Station

Sehr praktisch, besonders für alle die nur ein Notebook zuhause und unterwegs einsetzen, ist eine Docking-Station, für die das Notebook einen entsprechenden Anschluss haben muss. An diese Station schließt man alle Geräte an, die auf dem Schreibtisch bleiben, wenn man das Haus verlässt, also externen Monitor, Festplatten, Tastatur, Maus und anderes. Dockt man das Notebook an, stehen umgehend alle externen Geräte zur Verfügung. Andersrum genügt nur ein Knopfdruck und alle Geräte sind auf einmal getrennt. Eine Dockingstation ist jedoch nicht für alle Notebooks erhältlich. Wer darauf setzen möchte, sollte vor dem Kauf genau recherchieren.


Mobil ins Internet
Zur Notebook-Übersicht Wirklich unabhängig wird man mit dem Notebook, wenn man nicht nur ohne Stromkabel arbeiten, sondern auch drahtlos Daten austauschen oder im Internet surfen kann. Eine Möglichkeit Daten auszutauschen bietet das Handy. Mit seiner Hilfe kann man ein Notebook fast überall mit dem Internet verbinden. Eleganter ist es aber, wenn man statt Handy eine PC-Card verwendet, die den schnellen UMTS-Standard unterstützt. Mit ihnen kann man auch per GPRS im Mobilfunknetz surfen, wenn keine UMTS zur Verfügung steht.

Surfen per WLAN

Eine günstigere Möglichkeit drahtlos zu surfen bieten Funknetzwerke. Wer neben dem Notebook noch einen weiteren PC (oder mehrere) besitzt, kann beide Geräte mit speziellen WLAN-Netzwerkkarten ausstatten. Diese Karten enthalten Antennen, die den drahtlosen Datenversand übernehmen. Wer auf die Netzwerkkarte im Notebook verzichten möchte, greift zu einem Notebook mit Intel-Centrino-Prozessor. Dieser beherrscht die drahtlose Datenübertragung bereits von Haus aus und macht eine Erweiterungskarte überflüssig. Wählt man ein Notebook mit AMD-Prozessor, sollte dieses einen Turion verwenden. Denn auch dieser bringt drahtlose Netzwerktechnik mit und kann zudem mit 64-Bit-Betriebssystemen zusammenarbeiten.

Der richtige Standard

Wichtig für WLAN ist der verwendete Standard der Netzwerkkarte. Alte Versionen funken nur nach IEEE 802.11b, oder kurz b-Standard. Damit erreichen sie nur eine maximale Datenübertragungsrate von 11 Megabit, ausreichend zum surfen aber zu langsam zum Datenaustausch im lokalen Netzwerk. Mindestens nach g-Standard sollte die WLAN-Karte funken können. Damit sind bis zu 54 Megabit in der Sekunde möglich. Eine Alternative dazu aber weniger verbreitet, ist der a-Standard, der genauso schnell überträgt.

Relativ neu und noch nicht endgültig von der Zertifizierungsbehörde abgesegnet ist der n-Standard, der eine Datenübertragungsrate bis zu 300 Megabit in der Sekunde ermöglicht. Um die offizielle Verabschiedung des Standards nicht abwarten zu müssen, haben sich viele Hersteller zusammengeschlossen und bereits Netzwerkkarten entwickelt, die den so genannten Draft-n-Standard unterstützen, eine vorläufige Version. Sie garantieren, die entsprechenden Geräte nach der Zertifizierung per Firmwareupdate 100 Prozent kompatibel zu machen.

Bluetooth

Viele Notebooks sind auch mit einem Bluetooth-Empfänger ausgerüstet. Auch darüber lassen sich kabellose Netzwerkverbindungen aufbauen. Allerdings sind entsprechende öffentliche Netzwerke nicht sehr weit verbreitet. Zudem ist die maximal überbrückbare Distanz deutlich geringer als bei WLAN-Netzen. Bluetooth setzt man in der Regel zur Überbrückung sehr kurzer Abstände ein, etwa zum Datenaustausch mit Mobiltelefonen. Auch kabellose Mäuse und Tastaturen verwenden mitunter Bluetooth.

Mehr Freiheit

Mit WLAN ausgerüstet kann man zum Beispiel mit dem Notebook im Garten sitzen und im Internet surfen oder einen Druckauftrag an den Drucker im Keller schicken. Immer häufiger trifft man auch auf öffentliche Surfzonen, beispielsweise in Hotels, Flughäfen oder auch Bibliotheken. Dort kann man mit der gleichen Technik - oftmals gratis oder gegen eine geringe Gebühr - drahtlos ins Internet gelangen.


Mit dem Notebook spielen
Zur Notebook-Übersicht Viel ist in letzter Zeit geschehen auf dem Markt der mobilen Grafikchips. Es gibt mittlerweile sehr leistungsfähige Grafikeinheiten von ATI und Nvidia für Notebooks, mit denen selbst das Arbeiten mit großen und aufwendigen Bilddateien glatt läuft. Wer hin und wieder ein kurzes Spielchen in der Arbeitspause einlegt, wird ebenfalls seine Freude an deren Leistung finden. Die interne Mobile Express Grafik von Intel reicht ebenfalls für einfache Spiele vollkommen aus.

Auch richtige Gamer, die gerne stundenlang in aufwendigen 3D-Welten moderner Spiele unterwegs sind, brauchen um ein Notebook keinen Bogen mehr zu machen, vorausgesetzt sie setzen auf sehr leistungsfähige Komponenten. Dazu zählen ein sehr schneller Prozessor mit mindestens zwei Kernen und hohem Rechentakt, eine sehr schnelle Grafikkarte mit viel eigenem Speicher, mindestens ein, besser zwei Gigabyte Arbeitsspeicher sowie ein reaktionsschnelles Display.

Mehr und mehr Grafikkarten unterstützen inzwischen den neuen DirectX10-Standard. Für viele Spiele ist dieser nicht nötig. Wer aber an die Zukunft denkt, ist mit einer entsprechenden Grafikkarte bestens gerüstet. An die Zukunft denken ist bei Notebooks besonders wichtig. Denn die eingesetzte Hardware kann man in der Regel nicht wie bei einem normalen PC austauschen.

Tipp: Wer regelmäßig LAN-Partys besucht, wird besondere Freude an einem schnellen Notebook haben. Es lässt sich schnell verstauen und unkompliziert aufbauen.


Die Bedienung des Notebooks
Zur Notebook-Übersicht Das Arbeiten am Notebook unterscheidet sich in einigen Bereichen von dem am Desktop-PC. Auffälligster Unterschied ist das Fehlen der Maus. Den Mauszeiger steuert man am Notebook entweder mit einem Trackpad oder mit einem Trackpoint. Das Trackpad ist ein kleines rechteckiges Feld unterhalb der Tastatur. Schiebt man den Finger über diese Fläche, bewegt sich der Mauszeiger auf dem Schirm entsprechend. Etwas gewöhnungsbedürftiger ist das Arbeiten mit dem Trackpoint. Etwa in der Mitte der Tastatur befindet sich dieser Minijoystick. Bewegt wird er mit nur einer Fingerspitze.

Einige Notebooks bieten beides: Trackpad und Trackpoint. Doch die meisten Geräte verfügen nur über eine dieser Mausalternativen. Man sollte vor dem Kauf prüfen, mit welcher Alternative man am Besten zurechtkommt. Wer an beiden scheitert, braucht nicht zu verzweifeln, denn zur Not lassen sich auch gewöhnliche PC-Mäuse an ein Notebook anschließen. Weiterer Unterschied ist das Fehlen des Ziffernblocks. Wer gewohnt ist, häufig Zahlen über diesen Block einzutippen, muss sich gehörig umstellen.


Extras
Zur Notebook-Übersicht Trifft man auf der Notebooksuche auf mehrere Geräte, die den eigenen Ansprüchen entsprechen, geben oft zusätzliche Extras den Ausschlag für den Kauf eines bestimmten Modells. Manchmal sind es auch interessante Zusatzfunktionen, die einen Aufpreis rechtfertigen. Etwa eine TV-Karte, mit der man zuhause und unterwegs fernsehen kann. Hier gilt es aber auf Unterschiede zu achten.

TV-Karten

Einfache TV-Karten beherrschen nur analogen Fernsehempfang. Bessere Bildqualität erhält man mit einem TV-Tuner nach digitalem DVB-T-Standard. Entsprechende Signale sind jedoch noch nicht in allen Landesteilen zu empfangen.  Praktisch ist eine TV-Karte mit zwei Tunern. Sie erlaubt ein Programm anzusehen, während man ein anderes aufzeichnet. Ein Notebook mit TV-Karte eignet sich übrigens auch zum zeitversetzen Fernsehen, also dem Betrachten einer Aufzeichnung, während diese noch nicht abgeschlossen ist. Vorteilhaft zum Fernsehen ist, wenn eine Fernbedienung mit zum Lieferumfang gehört. Besonders schön, wenn man mit ihr auch andere Funktionen, etwa Präsentationen, steuern kann.

Videochat

Eine integrierte Webcam ermöglicht Videochats über das Internet oder innerhalb eines geschlossenen Netzwerks. Mit der Kamera kann man auch Fotos schießen oder kurze Videos einspielen und über das Internet verschicken. Ist die Kamera schwenkbar kann man leichter Fotos machen oder andere Dinge aufzeichnen. Um unanfällig und auch unauffällig zu sein, sollte die Webcam direkt ins Gehäuse integriert sein. Für Internettelefonie (VoIP) ist eine Kamera nicht nötig.

Multimediamaschine

Jeder PC und jedes Notebook sind Multimediamaschinen: Sie zeigen Fotos, spielen Musik und auch Videos ab. Wahre Meister sind aber solche, die das alles auch können, ohne das Windows dazu starten muss. Dann lässt sich das Gerät schnell mal als DVD-Player, Beamer oder Stereoanlage einsetzen. So genutzt ist es nicht nur schneller aktiv, sondern auch leiser, da nicht oder deutlich weniger gekühlt werden muss.

Harte Brocken

Notebooks, die ständig mit dabei sind, laufen größere Gefahr, irgendwo anzustoßen oder gar zu fallen. Für sie ist es daher besonders wichtig eine robuste Außenhaut zu haben. Gut geeignete Materialen sind Aluminium und Magnesium. Beide sind unempfindlich gegen leichte Stöße. Zudem verleihen sie dem Gerät ein edles Aussehen. Da beide sehr leicht sind, erhöhen sie nicht das Gesamtgewicht. Manche Geräte haben eine besonders harte Hülle, die oft auch gegen Spritzwasser geschützt oder gar komplett wasserdicht ist. Sie sind dann interessant, wenn man bei jedem Wind und Wetter das Gerät dabei haben und benutzen muss.

Mehrwert

Bares Geld sparen Dinge im Lieferumfang, die man ohnehin benötigt. Dazu zählen etwa eine passende Tragetasche und neben dem Betriebssystem weitere Software. Interessant ist hier, was man benötigt. Oft gehören DVD-Abspiel- und -Brennsoftware zur Ausstattung. Interessant für Büroeinsätze sind daneben Office-Programme. Ein zweiter Akku ist für alle wichtig, die oft lange fernab einer Steckdose arbeiten müssen. Praktisch ist auch ein integriertes Kartenlesegerät, um schnell und leicht Daten mit Digicam oder MP3-Player austauschen zu können. Wer das Notebook im Auto oder auf dem Boot zur Navigation nutzen möchte, freut sich sicher über einen eingebauten GPS-Empfänger.

Fazit: Ein Notebook ist eine schicke und praktische Alternative gleichwie eine Ergänzung zu einem Schreibtisch-Rechner. Man sollte vor dem Kauf genau prüfen, wozu und wo das Gerät hauptsächlich eingesetzt werden soll und welche Ausstattung dazu unbedingt nötig ist. Wer sich darüber im Klaren ist, kann schnell ein geeignetes Notebook finden.

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